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Prävention
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Prävention und Therapie

Bisher besteht noch keine Möglichkeit zu einer medikamentösen Therapie nach einer bereits aufgetretenen zerebralen Substanzschädigung. Aus diesem Grund müssen die Rehabilitation und die Sekundärprävention in den Fokus gerückt werden. Präventive Maßnahmen sind zum eine Ausschaltung der Risikofaktoren der Arteriosklerose, insbesondere der Hypertonie (dabei wird das Risiko eines Schlaganfalls im Mittel um 40% gesenkt). Zum anderen ist die langfristige Thrombozytenfunktionshemmung asymptomatischer Stenosen und symptomatische zerebraler Durchblutungsstörungen möglich, durch Verbesserung der Blutfließeigenschaften, wenn auch seltener indiziert.
Bei hämodynamisch wirksamen Stenosen kann eine operative Revaskulierung vollzogen werden. Intrakranielle Stenosen sind aber nicht zugänglich für operative Maßnahmen.
Therapie
Therapien eines Schlaganfalls in Stadium III sind kurzfristig, also direkt nach Auftreten der Blutung eine thrombolytische Therapie. Dadurch können irreversible Schäden eingedämmt werden. Jedoch wird der Einsatz, oder die Einsatzmöglichkeit, beschränkt durch das enge Zeitfenster (4 bis 8 Stunden nach eintreten der Blutung) und die Gefahr einer weiteren Einblutung in das Infarktgebiert. In allen Fällen kann das zerstörte Hirngewebe nicht wiederhergestellt werden. Die Funktionsstörungen können aber vermindert oder beseitigt werden. Je früher eine Therapie beginnt, umso besser sind die Prognosen für das Wiedererlangen neurologische Fähigkeiten. Aufgrund der Komplexität der Krankheitsbilder müssen Ärzte, Therapeuten, Psychologen und Angehörige in enger Verbindung stehen. Für die Therapie gibt es bestimmte Prinzipien. Zu erst ist die initiale Sicherung der vitalen Funktionen wichtig. Selbst stark erhöhter Blutdruck um die 200 mmHg (Millimeter Quecksilbersäule) systolisch darf nur vorsichtig gesenkt werden, um keinen zu starken Blutdruckabfall hervorzurufen, der eine Vergrößerung des Ischämische Areals nach sich ziehen würde. Eine Rezidivprophylaxe durch eine Thrombozytenfunktionshemmung bei einem ischämischen Schlaganfall und eine Antikoagulation bei einem embolischen Schlaganfall sind unabdingbar. Anschließend ist eine frühzeitige therapeutische Stimulation erforderlich. Aktivierende Umlagerung und Pflege nach Bobath sowie eine aktivierende Raumgestaltung sind Beispiele hierfür. Doch es gibt auch Bereiche, in denen solche Präventivmaßnahmen wirkungslos bleiben, denn eine Schlaganfall Prävention ist bei Ehec nicht notwendig und wird daher auch nicht in Betracht gezogen.
Langfristige Rehabilitationsmaßnahmen diene zur Regenration verlorener Fähigkeiten und Fertigkeiten. Hierzu zählen die Einübung von Bewegungsabläufen, Sprechtraining oder Hirnleistungstraining. Hauptziele sind die Wahrnehmungsförderung, die Verminderung der Muskelspannung um Spasmen zu verhindern oder zu lindern sowie die Förderung allgemeiner Handgriffe, durch Einbeziehungen des betroffenen Körperteils in die Alltagshandlung.